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Neofaschisten, Rassisten und Mitglieder rechter Organisationen sind bei allen genannten Veranstaltungen unerwünscht:

 

Unterstützt die Teilnahme junger FreidenkerInnen an den 16. Weltfestspielen der Jugend

Kategorie: Aktuell Veröffentlicht: Sonntag, 12. Juni 2005
WeltfestspieleIn der Zeit vom 5. bis 13. August 2005 finden in Caracas (Venezuela) die 16. Weltjugendfestspiele statt. Der Verbandsvorstand des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. (DFV) hat in seiner letzten Sitzung im Oktober 2004 in Magdeburg beschlossen, die Teilnahme von jungen Freidenkerinnen und Freidenkern zu unterstützen. Gleichzeitig wurden die Landesverbände des DFV aufgefordert, dies ebenso zu tun.


Freidenkerinnen und Freidenker, Freundinnen und Freunde des Deutschen-Freidenker-Verbandes e.V. wir rufen Euch auf, unterstützt mit Eurer Spende die Fahrt von jungen Freidenkerinnen und Freidenker nach Caracas (Venezuela) zu den 16. Weltfestspielen der Jugend.

Der Hessische Landesverband des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V., in persona von Norbert Müller, hat die Koordination übernommen. Wir bitten um Eure Spenden unter dem Stichwort "Weltjugendfestspiele" auf das Konto 106021606 bei der Postbank Frankfurt, Bankleitzahl: 50010060. Die Verbandskassierin des Hessischen Landesverbandes des DFV kann auf Wunsch Spendenbescheinigungen ausstellen.


Kontakt:


Norbert Müller

Scheffelstrasse 26, D-63071 Offenbach

Telefon +49 (0)69 - 85704481

Fax +49 (0)69 - 85704481

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zu den 16. Weltfestspiele der Jugend in Caracas (Venezuela) im August 2005




An die Jugendlichen und Studenten der Welt zu den 16. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Caracas, Venezuela


Die Jugend ist eine der progressivsten, radikalsten und dynamischsten Kräfte der Gesellschaft. Ständig ist sie antreibende Kraft für soziale Veränderung und Fortschritt: Die Zukunft jedes Landes wird geformt durch die vereinten Anstrengungen seiner jungen Leute, die zum Hauptziel der kapitalistischen Globalisierung und der ideologischen Offensive des Imperialismus gemacht werden. Junge Leute spielten eine bedeutende Rolle im Kampf gegen diese Offensiven. In wirklich jedem Land gibt es Widerstandsbewegungen gegen den Imperialismus, die für neue soziale Systeme kämpfen, welche die Ideen ablehnen, dass der Kapitalismus die einzige Wahlmöglichkeit ist, und welche die Macht des Volkes als die wirkliche Alternative zur neoliberalen Politik zeigen. Die massive globale Mobilisierung gegen den Krieg im Irak, FTAA und NATO war ein Ausdruck des Widerstandes der Jugend und der Völker.


Mit der Veränderung des Gleichgewichts der Kräfte in der Welt, hat sich die Aggressivität der imperialistischen Mächte verstärkt, während sie sich mehr und mehr vereinigen bei ihren Angriffen gegen die Menschheit und unsere natürlichen Ressourcen. Um ihre Hegemonie zu erhalten und zu vertiefen, begannen der US-Imperialismus und seine Verbündeten einen militärischen Kreuzzug gegen jeden, der ihnen im Weg stand, unter dem Deckmäntelchen des so genannten „Krieg gegen den Terror“ und der Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen. Das Ergebnis dieser Politik ist die Besetzung des Irak, die andauernde Aggression gegen Palästina sowie die ökonomische Blockade und die Drohungen gegen Kuba, Venezuela, der Volksrepublik Nordkorea und Syrien. Sie verursachte außerdem Leid in afrikanischen Ländern, wie in Westsahara, Sudan, Simbabwe, durch Verhängung von Sanktionen und Einmischung in innere Angelegenheiten. Das wahre Gesicht von Aggression, Unrecht und Barbarei hat zur Militarisierung von Gesellschaften und ihren Ökonomien entgegen dem Wohlergehen der Menschen geführt.


Junge Menschen in aller Welt wurden Opfer der Auswirkungen der imperialistischen und neoliberalen Politik internationaler Institutionen wie IMF, WTO, G-8, Europäischer Union und Weltbank. Zur gleichen Zeit vergrößert sich der Graben zwischen Reich und Arm und entwickelten und unentwickelten Länden. Ausbeutung, Hunger, Arbeitslosigkeit, fehlende Gesundheitsvorsorge, Armut und Elend wachsen beständig, als ein Ergebnis der ökonomischen, politischen und militärischen Richtlinien des Imperialismus, die katastrophale Auswirkungen für Millionen Menschen in aller Welt hat.


Mit verschieden Formen und weltweit hat die Jugend gegen Ausbeutung, Blockaden, Embargos, Sanktionen, rassistischer Diskriminierung und Fremdenangst gekämpft. Wir kämpfen für Frieden, nationale Souveränität, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Demokratie, Sicherheit, internationale Solidarität und eine Welt, frei von Nuklearwaffen, verlangen Respekt für die Verteidigung der Menschenrechte und demokratischer Rechte, sozialer Gerechtigkeit und Frauenrechte, nachhaltiger Entwicklung der Umwelt. Wir verlangen, dass jeder Zugang zu würdiger Beschäftigung, Arbeitsrechten, Bildung, Gesundheitsversorgung, Sport, Kultur und Technologie haben sollte.


Die 1947 ins Leben gerufenen Weltfestspiele der Jugend und Studenten sind die größte Veranstaltung, die von fortschrittlichen und demokratischen Jugendlichen und Studenten der ganzen Welt organisiert wird. Die Weltfestspiele sind eine der Hauptausdrucksformen des antiimperialistischen, antifaschistischen und antikolonialistischen Kampfes, der von der Jugend angeführt wird.


Nach den erfolgreichen 15. Weltfestspielen 2001 in Algerien, die zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent und in der arabischen Region durchgeführt wurden, werden die 16. Weltfestspiele vom 5.8. bis 13.8.2005 in Caracas, Venezuela, stattfinden.


Die 16. Weltfestspiele in Venezuela bekräftigen und bestätigen den Charakter des Festivals als eine internationale, antiimperialistische, politisch-kulturelle Massenveranstaltung von Jugendlichen und Studenten mit großer Basis. Sie bieten ebenso die Gelegenheit unsere Solidarität auf die Jugendlichen und allen Menschen von Venezuela auszudehnen, auf ihre bolivarianische Revolution und alle kämpfenden Menschen der Welt.


Die 16.Weltfestspiele sollten weiterhin die Verschiedenheit und Reichtum all der Ausdrucksformen der internationalen Jugend- und Studentenbewegung widerspiegeln, die sich dem Charakter und dem Geist des Festivals verpflichtet fühlen, sowie seinen Kämpfen und Erfahrungen.


Das Festival wird die Gelegenheit bieten Ideen und Erfahrungen auszutauschen, sowie eine Plattform zur Koordination unserer Anstrengungen und Intensivierung der Kämpfe in unseren jeweiligen Ländern.