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Neofaschisten, Rassisten und Mitglieder rechter Organisationen sind bei allen genannten Veranstaltungen unerwünscht:

 

Zum Jahrestag der Machtübertragung an Hitler: Gedenkveranstaltung in Hamburg-Ohlsdorf

Kategorie: Hamburg Veröffentlicht: Montag, 30. Januar 2012

Rote Nelken für die Opfer des FaschismusIm Rahmen eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms zur »Woche des Gedenkens« im Bezirk Hamburg-Nord aus Anlass des Jahrestags der Machtübertragung an die Hitlerfaschisten am 30. Januar 1933 führte das Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann am 30. Januar 2012 eine Mahn- und Gedenkveranstaltung am Ehrenhain der Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer auf dem Friedhof Ohlsdorf durch. An dieser jährlichen Veranstaltung nimmt regelmäßig auch der Landesverband Nord des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV) teil.



Zum Gedenken an die hier bestatteten Opfer des Faschismus sprachen bei der Veranstaltung Hein Pfohlmann, der Vorsitzende des Kuratoriums der im Stadtteil Eppendorf gelegenen Gedenkstätte für den von den Nazis ermordeten Vorsitzenden der KPD, Traute Springer-Yakar für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und Angelika Scheer für den DFV. Sie zitierte aus der »Berliner Erklärung« der Freidenker: »Der DFV wendet sich gegen jede Form innerer und äußerer Kriegsvorbereitungen, sei sie ökonomischer, politischer, militärischer oder ideologischer Art. Krieg in jeder Form, auch als humanitäre Einsätze oder „friedenserhaltende bzw. friedenschaffende Maßnahmen“ deklariert, muss entschieden Widerstand geleistet werden. Die Bundesrepublik Deutschland darf nicht zur weltweit agierenden Militärmacht werden, die den deutschen Waffen auch noch deutsche Soldaten folgen lässt.«

Mit diesem Zitat begründete Scheer den aktiven Einsatz der Freidenker für ein NPD-Verbot, ihre aktive Beteiligung bei Demonstrationen gegen Naziaufmärsche, egal ob in Hamburg, Lübeck oder Dresden. Der DFV beteiligte sich wie jedes Jahr an der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung »junge Welt« sowie am ehrenden Gedenken für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde.

A.S.