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Neofaschisten, Rassisten und Mitglieder rechter Organisationen sind bei allen genannten Veranstaltungen unerwünscht:

 

Neuer Höhepunkt rechter Gewalt in Ostholstein

Kategorie: Schleswig-Holstein Veröffentlicht: Montag, 13. Juni 2005
Am Samstag den 27.11.2004 ereignete sich gegen 19:00 Uhr auf dem Lensahner Weihnachtsmarkt ein brutaler, menschenverachtender Naziübergriff.
Neben der Auffahrt zum Kirchplatz namen 5-8 tw alkoholisierte Neonazis einen Rollstuhlfahrer in ihre Mitte, bepöbelten, beschimpften ihn und fingen an
ihn brutal herumzuschubsen. Zwei von sehr vielen Unbeteiligten drum herum,
hatten den Mut einzuschreiten. Sie wurden unter Drohungen und Beschimpfungen
über die Straße geprügelt und gegenüber bei Edeka an die Wand gedrückt,
wo die Schläger von ihren leicht verletzten Opfern abließen. Die Menge der
beteiligten Neonazis war dabei auf 15-20 angewachsen. Es wurden u. a. der
Neonazi Marco Eggert aus Grube sowie ein Neonazi mit Spitznamen "Krieger"
ebenfalls aus Grube erkannt. Es waren mindestens zwei Neonazis aus Lensahn beteiligt.

Diese brutale Naziaktion ist nicht aus heiterem Himmel in einer "heilen Welt" passiert!

Es gibt in Lensahn und Ostholsteiner Umland eine bekannte Naziszene mit sehr vielen, vor allem jugendlichen Mitläufern.  So ist "Sieg-Heil"-Gegröhle alkoholisierter Jugendlicher an Freitag- und Samstagabenden in Lensahn auf offener Straße keine Seltenheit mehr. Die als "kriminelle Vereinigung" eingestufte und verbotene Neonaziband "Landser" erfreut sich auf vielen Jugendpartys in Lensahn großer Beliebtheit.Viele aus Angst stumme Zeugen erzählen hinter vorgehaltener Hand von Bedrohungen und Gewaltanwendungen gegen Behinderte, ausländisch- oder linksausehende Menschen. Die Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt zeugen vom erstarkten Selbstbewusstsein der Neonazis, die anscheinend keine Öffentlichkeit für ihre Gewalttaten mehr fürchten!

Ob in Brandenburg, Sachsen, Holstein oder anderswo, antifaschistische Selbsthilfe ist so bitter nötig wie seit 1945 nicht mehr!

(Meldung von Indymedia)