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Neofaschisten, Rassisten und Mitglieder rechter Organisationen sind bei allen genannten Veranstaltungen unerwünscht:

 

Freidenker beteiligten sich am Tag des Friedhofs in Hamburg-Ohlsdorf

Kategorie: Hamburg Veröffentlicht: Samstag, 17. Oktober 2009
Freidenker beim Tag des Friedhofs

Der Friedhof Hamburg-Ohlsdorf im Norden von Hamburgs ist der größte Parkfriedhof der Welt. Wir, d. h. der Ortsverband Hamburg, hatten zusammen mit der Willi-Bredel-Gesellschaft -Geschichtswerkstatt e.V. erstmalig  einen gemeinsamen Stand. Die Zelte wurden dankenswerter Weise kostenlos von der Friedhofsverwaltung allen über 20 Vereinen und Initiativen zur Verfügung gestellt.


Es gab ein umfangreiches Programm, auf dem u. a. der in Hamburg sehr bekannte "Michel" - Pastor Helge Adolphsen zum 20 -Jährigen Bestehen des Fördervereins sprach. Adolphsen ist auch der Sprecher des CDU-GAL-Senats der Freien und Hansestadt Hamburg seit der Wahl vor einem Jahr  Er gedachte auch der Opfer des Widerstands, die unter anderem auf dem Ehrenhain für den Widerstand gegen den Faschismus nach der Befreiung ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Alljährlich finden dort und vor dem Ehrenmal mit den Urnen aus den Konzentrationslagern Gedenkfeiern der VVN/BdA, der Thälmann-Gedenkstätte und anderer Einrichtungen statt. So auch wieder am 30. Januar 2010 nachmittags um 16.00 Uhr.

Zum Thema des Tages verkauften wir am Freidenker-Bücherstand u. a. das Buch „Aufbruch und Tod“ – Über Leben und Krankheit, Sterben, Tod und Trauer“ von Jan Bretschneider (Angelika Lenz-Verlag) und das  DFV- Sonderheft zur Trauerkultur sowie auch das Buch über den Ehrenhain mit den Biographien der Kämpfer gegen den Faschismus. Auch wenn der „Friedhof“ ein ernstes Thema ist, so zeigen doch die Fotos, dass die Veranstaltung auf Heiterkeit nicht verzichtete.  So die Arlington-Brassband  mit dem „Funeral-March“- dem legendären Trauermarsch aus New Orleans. Wie  schon im letztes Jahr hallte lautstark Musik über den Gräbern von Ohlsdorf. Es waren wieder Tausende Besucher an diesem schönen und heißen Tag (20. September) gekommen, um an Bus- und Kutschfahrten, der Eröffnung eines Naturlehrpfads und anderen kulturellen Dingen wie der Führung durch den Garten der Frauen teilzunehmen. Der Friedhof ist so groß, das regelmäßig Linienbusse des Hamburger Verkehrsverbundes den Friedhof zwischen den Stadtteilen Bramfeld und Ohlsdorf queren. Der Hamburger Friedhof ist über 100 Jahre alt;  er soll dem Vernehmen nach der zweitgrößte Friedhof der Welt.– nach Chicago – überhaupt sein. Wir sind überzeugt, dass wir  als Freidenker nicht das letzte Mal an dem Ereignis teilgenommen haben. Der nächste Tag des Friedhofs ist der 19. September 2010.