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Die Forderung der Freidenker und Atheisten: Kein Kirchenstaatsvertrag für Hamburg

Kategorie: Hamburg Veröffentlicht: Freitag, 17. Juni 2005
Am 23. 2. 2005 wurde  eine 15-seitige Stellungnahme  gegen den geplanten Staatskirchenvertrag allen Bürgerschaftsabgeordneten, Senatoren, den in der Bürgerschaft vertretenen Parteien und allen Medien übersandt. Die Stellungnahme wurde von einem Arbeitskreis erarbeitet.
Argumente gegen einen geplanten Staat-Kirche-Vertrag für Hamburg

Hamburg hat es seit seiner Gründung nicht für angebracht, sinnvoll oder notwendig erachtet, einen Staat-Kirche-Vertrag abzuschließen.


Da bisher weder von Seiten der Kirche noch von Seiten des Senats oder aus der Bürgerschaft-, eine Begründung für diese Absicht und diese Verhandlungen genannt wurden (außer ausweichenden Bemerkungen wie "Das würde der Kirche zustehen") sollen in aller gebotenen Kürze mögliche Aspekte in Verbindung mit einem Staat-Kirche-Vertrag benannt werden.

1. Ein derartiger Vertrag ist ein Bruch mit Hamburger Traditionen.

2. Die Festschreibung des "Status quo" bedeutet einseitige Rechtssicherheit zugunsten der Kirchen.

3. Hamburg soll als letzte "Bastion" eingenommen werden.

4. Die Mehrheit der Hamburger Bevölkerung sind nicht Mitglied einer der beiden Kirchen.

5. Inhaltlich vertreten die beiden Kirchen nur noch 2,1 % der Bevölkerung.

6. Die kulturelle Bedeutung der Kirchen und ihr ritueller Beitrag zum gesellschaftlichen Selbstverständnis werden immer nebensächlicher.

7. Die kirchlich finanzierte Gemeinwohlarbeit ist eine Legende.

8. Der Hamburger Bischofssitz ist ein politischer Affront.

9. Fazit

(Der gesamte Text kann beim DFV angefordert werden)