DFV Nord Termine
  
Neofaschisten, Rassisten und Mitglieder rechter Organisationen sind bei allen genannten Veranstaltungen unerwünscht:

 

DFV-Verbandsvorsitzender Klaus Hartmann zu Gast in Hamburg

Kategorie: Hamburg Veröffentlicht: Montag, 13. Juni 2005
Aus Anlass der Sitzung des geschäftsführenden Verbandsvorstands am 27. und 28. 11.04 in Hamburg, sprach Klaus Hartmann auf Einladung des Ortsverbands Hamburg am Vorabend im Curio-Haus, dem traditionsreichen Versammlungsort der GEW, über das Thema:  Zerschlagung Jugoslawiens und das Haager "Tribunal"
Der Ortsverband organisierte die Veranstaltung, weil in der Vergangenheit verschiedene Fragen zum Thema  von Kieler Mitgliedern aufgeworfen wurden. Im Besonderen erhitzten sich die Diskussionen, wenn es um die Person Milosevic ging.  Der Einladung zu der Veranstaltung sind knapp 40 Personen gefolgt. Unter anderem waren der Schauspieler Rolf Becker und Rule von Bismarck unter den Zuhörern und Diskutanten. Beide haben sich um die Jugoslawiensolidarität nach den Natoangriffen verdient gemacht.

Klaus Hartmann hatte vor sich eine breite Palette von Presseorganen und anderen Veröffentlichungen ausgebreitet, aus denen er während seiner Ausführungen zitierte. Er bezog in seine Ausführungen Veröffentlichungen aus  internationalen Presseorganen ein, die sich mit dem Prozessverlauf befassten, die aber in der deutschen Presselandschaft vergeblich gesucht werden mussten. Er wies auch nach, dass Prozessberichte in deutschen Medien verfälscht dargestellt wurden. Klaus Hartmann war mehrmals als Prozessbeobachter in Den Haag anwesend. Ein wichtiger Schwerpunkt in den Ausführungen von Klaus Hartmann war, das Haager Tribunal als nicht legitim zu entlarven. Dieses sogenannte Gericht wurde nicht von der UNO eingerichtet. Es ist ein Konstrukt, das vorwiegend von amerikanischen Konzernen finanziert wird.

Im Anschluss an die Ausführungen von Klaus Hartmann fand eine lebhafte Aussprache statt. Die Veranstaltung wurde mit dem "Rauswurf" durch den Hausmeister um 22.00 Uhr leider beendet.
Über die Frage Krieg und Frieden und hier über die Ursachen, Hintergründe und Interessenten von Kriegen bzw. kriegerischen Auseinandersetzungen, z. B. in einem für das Kapital wichtigen Mehrvölkerstaat, müssen wir uns mehr als bisher verständigen. Dieses ist notwendig, da lancierte Fehlinformationen (uns als unumstößliche Tatsachen deklariert) zur Begründung z. B. des Irak-Krieges dienten und heute als gleiche Machart für einen Feldzug gegen den Iran festzustellen ist.

Angelika Scheer